Der kleine Unterschied und die großen Folgen: Zwischen dem genormten Kammerton a1 von 440 Hertz und der „natürlichen“ Stimmung von 432 Hz beträgt der Unterschied nicht einmal 2 Prozent. Doch sind sich viele Musiker und Wissenschaftler einig, dass die Wirkung auf den Menschen grundverschieden ist. Musikstücke nach der natürlichen Schwingung beruhigen und klären den Geist, während solche auf Basis der genormten Frequenz eher
stressen.

Der „falsche“ Kammerton 440 Hz wurde im Jahr 1834 von dem Musikwissenschaftler und Instrumentenerfinder
Johann Heinrich Scheibler vorgeschlagen. Er lieferte gleich auch ein dazu passendes Messinstrument mit. Seine Stimmmethode fand Anerkennung, setzte sich aber vorerst nicht gegen die damalige, so genannte Pariser
Stimmung von 435 Hz durch.

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